Die Vereinten Nationen haben für 2007 das Jahr des Delfins ausgerufen
Das Jahr des Delfins: www.yod2007.org
Dem Grinser vom Dienst wird diese Aktion nicht viel bringen, da dies wieder eine typische Alibi-Aktion unserer Konsumentengesellschaft ist. Ich kann es einfach nicht mehr hören, wenn auf der einen Seite von Gewinnmaximierung, Globalisierung, Rohstoffpreise etc. in den Medien gesprochen wird und auf der anderen Seite die Vereinten Nationen, WWF und Konsorten für das gute Gewissen unseres Handelns sorgen sollen. Ich kann mir jedenfalls nicht vorstellen, dass Fischer auf ihr Einkommen durch Fischfang verzichten würden, um Delfine und Wale zu schützen. Die Konsumenten leere Fisch -und Fleischtheken akzeptieren würden.
Ein prominentes Beispiel für medienwirksamen Aktionismus zum Schutz von Freilebenden Tieren waren die Auftritte von Paul McCartney und seiner baldigen Ex-Frau Heather Mills zum Schutz der Robben in Kanada. Nun liegt das Ehepaar Paul McCartney in Scheidung und es wird wieder nur über die uns wirklich wichtigen Themen berichtet bzw. gestritten. Paul McCartney hätte mit seinem Vermögen alle Robbenfänger ausbezahlen können, wenn er wirklich an einem effektiven Schutz interessiert gewesen wäre. Aber die Robben sind dieses Jahr wieder fällig und die den Jägern entkommenen Robbenpopulationen, werden wegen Überfischung eines Tages verhungern. Vielleicht ist ein schneller Tod dann doch besser, als jämmerlich zu verhungern. Die Vereinten Nationen werden dann eine teuer bezahlte Statistik veröffentlichen, wie stark die Fisch, Delfin und Robbenbestände zurückgegangen sind. Wir rufen das Jahr der Makrele 2010 aus ! Konsumunfähige Kreaturen, also wie die Freilebenden Meeressäuger, sind nicht wirklich beliebt und werden früher oder später untergehen. Vielleicht sollten wir Unterwasser-Shopping Center für Meeressäuger bauen, damit auch Meeressäuger konsumieren könnten. Die Meeressäuger hätten somit eine Lobby und könnten überleben, sollten sie nicht an Diabetes und/oder Bluthochdruck erkranken. Auf der anderen Seite schaffen diese Erkrankungen neue Geschäftsfelder, die neue Lobbyisten und Profite generieren.
Nur der Konsument entscheidet über die Zukunft unseres Planten und dessen einzigartige Natur.
Ein Buchvorschlag zu unserer Konsumwelt: "Habenwollen. Wie funktioniert die Konsumkultur? von Wolfgang Ullrich"








