Braga und Guimarães - Pousada Santa Marinha
Nach meinem Aufenthalt in Porto ging es heute weiter nach Braga und Guimarães. Braga bezeichnet sich stolz als Portugals religiöse Hauptstadt. Doch zugleich leben hier so viele Studenten, dass man sich mit ebenso viel Selbstbewusstsein die jüngste Gemeinde Europas nennt. Weit mehr als 30 Sakralbauten beherbergt die Stadt - wie den Brunnen Fonte do Ídolo. Nach 2 Stunden in der Stadt Braga sind wir weiter zum Wallfahrtsort Bom Jesus gefahren. Anschließend hatte ich als atheistisch denkender Mensch genug von Kirchen etc. Den Nachmittag verbrachten wir in Guimarães. Für portugiesische Schulkinder ist der Ausflug zur "Wiege der Nation", der ersten Hauptstadt Portugals, Pflicht. Reisende erfreuen sich an der malerischen Altstadt mit engen Gassen, romantischen Plätzen, historischen Bauwerken und Kunstschätzen zu Füßen der waldreichen Serra da Penha. Eine kleine Pause legten wir im gotischen Viertel Largo da Oliveira ein. Anschließend besuchten wir Paço dos Duques de Bragança und das Castelo de Guimarães. Guimarães ist Partnerstadt von Kaiserslautern.
Die Nacht verbrachten wir in der Pousada Santa Marinha mit Blick auf Guimarães. Die Pousada Santa Marinha kann ich nur empfehlen, die Bilder sprechen für sich.
Am Sonntag bin ich mit der Lufthansa von Porto nach Frankfurt zurückgeflogen und es gibt wieder etwas Skurriles aus der LH-Business Class zu berichten. Wie immer wurden Speisekarten (für Auswahlessen) verteilt, aber am Ende gibt es doch nur ein Essen zur Auswahl. Auch das Essen für die Economy Class musste im vorderen Teil des Flugzeuges erwärmt werden. Es gab somit auch nach einer Stunde Flugzeit keine Getränke. Jedenfalls teilte die bayerisch sprechende und bayerisch aussehende Stewardess den Gästen der Business Class sehr dezent mit: "Fisch ist aus, habe nur noch Schwein". Der Flug verspätete sich in Frankfurt nach der Landung noch um 30 Minuten, weil sich ein Autounfall auf der Landebahn ereignete.
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