Der Roman "Im Westen Nichts Neues" von Erich Maria Remarque
Diesen Monat lese ich erneut den Roman "Im Westen nichts Neues" von Erich Maria Remarque. Ich könnte diesen Roman immer wieder lesen und werde die Menschen trotzdem nie verstehen, warum Sie sich auf Befehl auf so schreckliche Weise versuchen gegenseitig umzubringen. Der Roman ist zeitlos ! Die individuellen Geschichten von den beschriebenen Personen wiederholen sich wahrscheinlich auf ähnlicher Weise jeden Tag bei den gegenwärtigen Konflikten auf diesen Planeten - besonders schlimm auf dem afrikanischen Kontinent (Kongo, Eritrea/Äthiopien, Sudan etc.). Leider wird sich aber an der kriegerischen Logik der Menschheit nie etwas ändern. Selbst Nationen wie wir, die noch nicht wieder selbst an Kriegen teilnehmen möchten, oder dürfen, verdienen ganz gut mit an den Konflikten. Außerdem empfinde ich eine zunehmende Tolerierung von Gewalt zur Konfliktlösung in unserer Gesellschaft, die sich in den unzähligen Actionfilmen und Videospielen bemerkbar macht. In den Filmen und Videospielen werden reihenweise Menschen ohne nachzuladen und mit unglaubwürdigen Mündungsfeuern bei den Maschinengewehren abgeschossen, dass einen Angst wird. Wie lange wird es noch dauern, bis die Konsumenten dieser Art von Kultur im Kopf wieder so weit sind, die fiktiven Helden mal wieder selber spielen zu wollen !?
Der Roman "Westen Nichts Neues" von Erich Maria Remarque erschien im KIWI Verlag.

